Achim Biesenbach  - Praxis für Psychotherapie - Hilden

Therapieangebote


Psychotherapie

Psychologische Psychotherapie ist die fachliche Hilfe zur Behandlung akuter und chronischer psychischer sowie psychosomatischer Störungen, die behandlungsbedürftig sind, also Erkrankungen im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB V) darstellen.

Weiterhin wird Psychotherapie auch bei schweren körperlichen Erkrankungen begleitend zu medizinischen Massnahmen eingesetzt.

Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden drei Therapieverfahren anerkannt und bezahlt:

Weitere Hinweise zur Abrechnung

Während die beiden erstgenannten in einer geisteswissenschaftlichen Tradition stehen, ist die kognitive Verhaltenstherapie naturwissenschaftlich ausgerichtet und orientiert sich in ihren Erklärungsmodellen und Behandlungskonzepten an den Ergebnissen der experimentellen Psychologie. Ich arbeite vorwiegend verhaltenstherapeutisch.

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Kognitive Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie basiert auf den Methoden und Erkenntnissen der experimentellen Psychologie, insbesondere der lernpsychologischen Forschung. Hiernach sind die meisten Verhaltensweisen nicht angeboren, sondern werden im Laufe des Lebens erlernt. Dies gilt sowohl für "positive" Gewohnheiten und Verhaltensweisen im Denken, Fühlen und Handeln als auch für "negative", belastende Handlungen, die sich ebenso in den Beziehungen zu anderen Menschen niederschlagen.

Zu Beginn einer Verhaltenstherapie werden in der "Verhaltensanalyse" Einsichten in die behandlungsbedürftigen Probleme und Belastungen des Patienten gewonnen. Hier geht es darum, zu erkennen, von welchen Situationen das Problemverhalten ausgelöst wird und welche gedanklichen, gefühlsmässigen und körperlichen Reaktionen dabei festzustellen sind, welche Verhaltensweisen daraus resultieren, wie die Umwelt darauf reagiert, welche kurz- und langfristigen Konsequenzen sich daraus ergeben. Dabei wird herausgearbeitet, warum diese als störend erkannten Verhaltensweisen angenommen und weshalb sie über einen langen Zeitraum aufrechterhalten wurden. Im weiteren Verlauf der Therapie bestärkt und unterstützt der Verhaltenstherapeut den Patienten, diese negativen Verhaltensweisen zu "verlernen" und stattdessen neue und angemessene Verhaltensweisen zu "erlernen".

Die Wirksamkeit und erfolgreiche Einsatzmöglichkeit der kognitiven Verhaltenstherapie ist durch eine Vielzahl empirischer Untersuchungen belegt. Kognitiv-behaviorale Therapien sind u.a.

  • Angstbewältigungstechniken,
  • Training der sozialen Kompetenz,
  • Reizkonfrontation,
  • Kognitive Therapie nach Beck bei Depressionen,
  • Depressionstherapie nach Lewinsohn,
  • Problemlösungstherapie,
  • Verhaltensübungen im Rollenspiel mit Umsetzungen im realen Alltag,
  • etc.

Die Verhaltenstherapie kann gleichermassen bei Kindern und Erwachsenen in Einzel- oder Gruppenverfahren zur Anwendung gelangen, vornehmlich in der Behandlung von Ängsten, Phobien, Depressionen, Zwängen, Essstörungen, sexuellen Störungen, bei der Begleitung bei schwerer somatischer Erkrankung sowie bei psychosomatischen Störungen. Die kognitive Verhaltenstherapie findet ebenfalls ihren Einsatz in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen sowie in der begleitenden und unterstützenden Behandlung psychotischer Erkrankungen.

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Paartherapie

Häufig geht der Wunsch nach einer Paartherapie von einem Partner aus. Nach der ersten Kontaktaufnahme (evtl. auch nur eines Partners) werden die Probleme und Schwierigkeiten, die in der Beziehung akut oder schon länger bestehen, gemeinsam mit dem Therapeuten analysiert. Nach der Problemanalyse wird an der Bewältigung dieser Störungen gearbeitet. Es kann in einigen Fällen vorkommen, dass die Störungen, die in der Beziehung aufgetreten sind, nur auf die Probleme eines der Partner zurückzuführen sind. In diesem Fall kann die Paartherapie in eine Einzeltherapie überführt werden.

Durch die Gegenwart eines Dritten (Therapeut) haben die Partner häufig erstmals die Möglichkeit, offen ihre Sicht der Beziehungsstörung darzulegen. In den gemeinsamen Gesprächen in einer neutralen Situation werden die Verletzungen aufgearbeitet, die sich die Partner in häufigen Streitereien oder auch "Schweigen" beigebracht haben.

Am Ende einer Paartherapie sollten beide Partner gelernt haben mit Beziehungsproblemen angemessener umzugehen, im Streit die eigene Meinung zu vertreten ohne den anderen "niederzumachen" und auftretende Probleme besser bewältigen.

Nicht jede Paartherapie - auch für gleichgeschlechtliche Paare - führt zum Fortbestand einer Beziehung. Manchmal erkennen die Partner, dass es besser für sie ist, die Beziehung zu beenden. Auch in diesen Fällen die Paartherapie zu einem positiveren Prozess der Trennung bei. Die Partner haben die Möglichkeit, mit Unterstützung durch den Therapeuten angemessen ihre Gemeinschaft zu beenden. Dieses ist ganz besonders wichtig, wenn Kinder von der Trennung mitbetroffen sind.

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